Projekt ZiB - zeitintensive Betreuung in PflegeheimenProjekt ZiB - zeitintensive Betreuung in Pflegeheimen

"Projekt ZiB - zeitintensive Betreuung in Pflegeheimen"

Ansprechpartner

Frau
Carola Fitze

Einrichtungsleitung

Tel: +49 (08722) 967-0
info@ahgangkofen.brk.de

Am Anger 12
84140 Gangkofen

  • Würdevolle Betreuung am Lebensende braucht Zeit

    Am Lebensende entsteht oft ein erhöhter Betreuungsbedarf. Es braucht mehr Zeit für Grundpflege und Nahrungsaufnahme, für Gespräche mit Bewohnern und Angehörige, für Sitzwachen und  um persönliche Wünsche zu erfüllen. Durch Erfahrungen eines durchgeführten Modellprojektes des Anna Hospizverein Landkreis Mühldorf, konnte gezeigt werden, dass sich die würdevolle Betreuung von Menschen am Lebensabend durch die Bereitstellung eines flexiblen Zeitkontingentes deutlich verbessern lässt.

    Wir haben uns dazu entschlossen, an dem Projekt des Anna Hospizverein Rottal-Inn e.V. und der Paula Kubitscheck-Vogel Stiftung (Förderung des Projektes) teilzunehmen.

     

  • Wie funktioniert ZIB im Bürgerheim?

    Zwei Pflegefachkräfte mit der Weiterbildung zur "Palliativ-Care"-Kraft (Weiterbildung für die Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden Menschen) wurden ausgewählt. Sie werden zusätzlich zu ihrer Anstellung im Bürgerheim auf geringfügiger Basis beim Hospizverein angestellt. In dieser Zeit (20 Stunden pro Monat) widmen sie sich ausschließlich  den Bedürfnissen schwerstkranker Bewohner und ihren Angehörigen. Wir stellen zusätzlich als Einrichtung den beiden Mitarbeitern jeweils 10

    Stunden pro Monat zur Verfügung. So entstehen 60 Stunden mehr Zeit für die Betreuung am Lebensende  zur Verfügung.

     

  • So hilft ZIB

     

      • Grundpflege – durch die Pflegeversicherung wird nur eine begrenzte Pflegezeit bezahlt. Wir sind da, wenn würdevolle Pflege länger dauert.

      • Nahrungsaufnahme- Wenn Menschen täglich schwächer werden, erfordert die Nahrungsaufnahme viel Zeit. Wir nehmen uns diese Zeit.

      • Patientenverfügung- Wir beraten zur gesundheitlichen Vorsorgeplanung.

      • Gespräche mit Bewohnern- Menschen in der letzten Lebensphase brauchen  einen kompetenten Gesprächspartner,  um belastende Fragen zu klären und sich nicht alleine zu fühlen.

      • Angehörigen – und Familiengespräche – Menschen im Umfeld von Schwerstkranken und Sterbenden haben einen hohen Informationsbedarf. Gemeinsame Gespräche können helfen, die schwere Zeit zu bewältigen.

      • Persönliche Wünsche- Wir unterstützen dabei, Wünsche zu erfüllen, die viel Zeit Kosten.

      • Sitzwachen – Wir bleiben bei Bedarf für mehrere Stunden oder eine ganze Nacht am Bett, um Beschwerden individuell zu lindern und Sicherheit zu geben.

      • Koordination von Hilfe und Unterstützung – Wir koordinieren die an der Versorgung  Beteiligten.

     

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne!